Geografie Drucken
Cuba ist nicht nur die größte Insel in der Karibik, sondern sogar die fünfzehntgrößte Insel der Welt. Sie ist Teil der Großen Antillen, zu denen noch Puerto Rico, Jamaika und Hispaniola gehören, und ist von dieser Inselgruppe auch die bevölkerungsreichste und am weitesten westlich gelegene Insel. Mit über 2 Millionen Einwohnern ist Havanna nicht nur die größte Stadt, sondern auch die Hauptstadt Cubas.

Die Republik Cuba umfasst eine Fläche von ca. 111.000 km². Allerdings gehören über 1600 kleine, meist sehr flache Inseln ebenfalls zu Cuba. Die größte und bekannteste der Nebeninseln Cubas ist die Isla de la Juventud mit 3050 Quadratkilometern. Sie soll Robert Louis Stevenson zu seiner legendären „Schatzinsel“ inspiriert haben.

Südlich des nördlichen Wendekreises an der Öffnung des Golfs von Mexiko zum Atlantik gelegen, genießt Cuba eine schön zentrale Lage am Golfstrom, die diese Insel seit jeher begünstigt hat. So liegt es einerseits dicht an den Festlandzungen von Florida und Mexiko (140 km entfernt von Key West, 210 km entfernt von Yucatán), andererseits aber auch nah an den anderen Großen Antillen. Haiti kann man an klaren Tagen sogar mit bloßem Auge erkennen.

Die sehr längliche Insel besitzt eine Ausdehnung von West nach Ost von ca. 1250 km, aber selbst an ihrer breitesten Stelle nur 193 km, an der schmalsten lediglich 31 km. Dieser besondere Umriss inspirierte viele Dichter und hat Spitznamen wie das „lachende Krokodil“ oder den „bärtigen Alligator“ hervorgebracht.